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Neuseeland - Fotobücher

Rezension zum Saal Digital Professional Line Fotobuch

Fünf Wochen Urlaub haben eine ganze Menge Fotos hinterlassen. Nachdem die Homepage aktualisiert ist und zwei Diashow-Videos im Kasten sind, war nun endlich etwas Zeit, sich an die Fotobücher zu machen. EIN Buch wird dem ganzen nur leider nicht gerecht. Also was machen? Ein "Best Of" musste schon mal sein. Nun gibt es nach fünf Wochen nicht nur 30 bester Bilder sondern weit mehr als 100 und alle sollen in Szene gesetzt werden. Also hab ich mich für ZWEI Fotobücher entschieden.

Fotobuch Nummer 1 sollte weit mehr als 100 Fotos fassen und jedes auf einer Seite präsentieren. Damit das Buch nicht zu dick wird, hab ich mich für Fotodruck Premiumpapier und das Format 28 x 21 cm im Querformat entschieden. Unter jedem Bild ein kurzer Text, das reicht.

Die Qualität der Fotoseiten ist sehr gut, wenn auch leider das Endprodukt sehr teuer wurde. Ein weiteres Fotobuch dieser Preisklasse wollte ich dann keinesfalls mehr. Da kam mir eine Werbeaktion von Saal Digital Fotodienst ganz gelegen. Ich hab schon immer meine Bücher für feste Fotoseiten bei Saal Digital bestellt und war immer zufrieden. Mit einem Gutschein von 100 € hab ich die Chance als ambitionierte Fotografin bekommen, ein Fotobuch "Professional Line" zu testen. Dabei handelt es sich um "leder"gebundene Fotobücher mit Acrylbildcover. Das hat mich neugierig gemacht und ich wollte ausprobieren, was sich mit diesen interessanten "Äußerlichkeiten" anstellen lässt.

 

Nur was soll nun in dieses zweite Fotobuch an Bildern rein? Das Fotobuch der "Best Of" hatte ich ja nun schon. Da dachte ich mir, dass ein Buch mit den beiden Protagonisten, die die Reise ja nun erlebt haben, auch keine schlechte Idee wäre. Also wählte ich die besten Bilder mit uns selbst aus und platzierte jeweils zwei auf einer einzelnen Seite. Als Format wählte ich die 30 x 30 cm Variante, in der Hoffnung, dass das die beste Grö´ße für das Acrylcover ist. Für die Innenseiten entschied ich mich für mattes Fotopapier, damit es weniger sichtbare Fingerabdrücke auf dem Papier gibt. Die "Best Of" waren im ersten Buch ja bereits auf glänzendem Papier entwickelt worden. Ich experimentierte etwas. Normalerweise gestalte ich den Hintergrund meiner Fotos immer sehr sparsam, meist einfarbig grau. Ich hatte jedoch den Eindruck, dass leicht aufgehellte Komplettfotos als Hintergrund  das ganze lebendiger gestalten würde. Es handelte sich ja nicht mehr um ein Fotobuch mit reinen Landschaftsaufnahmen sondern sollte etwas von unserem Urlaubsalltag erzählen.

Die größte Herausforderung war dann noch das Cover und die Entscheidung, welche Farbe das (Kunst)leder nun haben sollte. Das Bild hatte ich schnell gefunden, der Aoraki musste es einfach sein. Für die Farbe des Einbandes passte dann doch schwarz am besten zum Foto.

Das Buch wurde dennoch ganz schön dick und hat die 100 € noch ein bisschen gesprengt, aber ich war froh, es endlich zur Produktion bei Saal Digital übertragen zu können.

 

Das Fotobuch von Saal Digital mit dem Acrylcover ist angekommen ...

Nach knapp einer Woche kam das fertige Fotobuch dann unversehrt an. Die Verpackung war einwandfrei. Das Buch war durch die Folie gut geschützt.

Die Ränder der Folie waren leicht verknittert, was eventuell beim  Einschieben des Buchs in den Karton passiert sein muss. Das hatte aber keine Bedeutung, da das Buch dennoch gut geschützt war und der Falz keine Abdrücke erzeug hat.

Das Cover - nochmals separat mit einer Schutzfolie geschützt - war unversehrt. Leider wirkten die Farben auf mich, als wäre der Farbton zu warm getroffen. Dies konnte aber auch auf den Bildausschnitt, der in dieser quadratischen Form zu sehen war, zurückzuführen sein. Das Gletscherwasser des Aoraki war  milchig und der Vordergrund in dunklen gelblichen Grüntönen hat wohl diesen "Herbst"effekt erzeugt.

Nach dem Abzug der Schutzfolie kam das Acrylcover zum Vorschein.

Das Buch hat so einiges an Gewicht, was der Größe und dem fünf mm dicken Acrylbild geschuldet ist. Dennoch liegt es angenehm in der Hand. Das Acrylbild ist gut verarbeitet. Es sind keine scharfen Kanten zu spüren, was bei einem solch schweren Buch tragisch wäre. Es reicht schon, wenn man ab und an sich an Papierseiten von Büchern die Finger schneidet :)

Hier eine Aufnahme, auf der durch die Lage zum Licht Reflektionen auf dem Cover zu sehen sind. Das Bild macht einen leicht räumlichen Eindruck. Es wird einen gut sichtbaren Platz im Regal bekommen.

Der einzige kleine sichtbare Mangel ist nur von der Seite am unteren Rand der Seiten zu sehen. Eine kleine Unebenheit beim Schneiden oder ein nachträglicher Druck auf eine der Seiten ist zu erkennen. Das ist aber nur eine Kleinigkeit.

Der Ledereinband ist sauber verklebt. Durch diese lederne Rückwand liegt das große Buch angenehm in der Hand. Schade fand ich lediglich, dass das Bedrucken des Buchrückens mit einem Titel (in Gold oder Silber wäre schön) leider nicht möglich ist.

Es folgen nun ein paar Bilder aus dem Innenleben des Fotobuchs. Ich bin mit der Qualität des Drucks sehr zufrieden. Die Entscheidung, mattes Fotopapier zu wählen, habe ich nicht bereut.