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Das Tor zur Arktis

So weit im Norden waren wir noch nie mit unserem Auto. Wir beginnen unseren Tag noch in der Region um Narvik, von wo aus wir 2017 den Heimweg über Abisko, Kiruna und Jokkmokk in Schweden angetreten hatten. Nun fahren wir weiter nach Norden Richtung Finnsnes und unserem Ziel Senja. Die Sonne ist heute wieder dabei und so suchen wir uns am "Wegesrand" der E6 und der 86 zwei Wanderungen aus, um den Blick schweifen zulassen.

Nach einem Einkauf für die kommenden Tage überqueren wir die hohe Brücke von Finnsnes auf die Insel Senja. Nach 10 km Schotterpiste 😣  und einigen Kurven kommen wir nach Botnhamn, unserem Urlaubsort für die kommende Woche. Direkt vor unserem kleinen Häuschen begrüßt uns Thomas, der Vermieter. Er baut gerade an seinem neuen Feriendomizil. Das Häuschen für uns ist ein Traum. Liebevoll eingerichtet, modern und gemütlich zugleich, ein Ort zum Wohlfühlen. Eine persönliche Willkommensnachricht und kalorienreiche Verpflegung sind die i-Tüpferlchen.

Ein Abendspaziergang zeigt einen kleinen quirligen Hafenort, allerdings nur bis die letzte Fähre nach Kvaløya den Hafen verlassen hat. Danach tritt Ruhe ein.

Ein paar Fakten zu Kvaløya Kvitfjell - eine der größten Windparks Norwegens - und wer hat´s "erfunden" (darin investiert)?

Es gibt sogar einen Wikipedia-Eintrag mit folgenden Informationen:

Der Windpark Kvitfjell og Raudfjell (norwegisch Kvitfjell og Raudfjell Vindkraftverk), einer der größten Windparks Norwegens, befindet sich auf den beiden Felsplateaus Kvitfjellet und Rødfjellet (Raudfjellet) auf der Insel Kvaløya in der Kommune Tromsø in der Provinz Troms og Finnmark.

Der Windpark mit 67 Windrädern hat eine installierte Leistung von 281,4 MW und wird betrieben von Nordlysvind, einer norwegischen Tochter zweier deutscher Gesellschaften: der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe und Siemens Project Ventures.

Vertraglicher Abnehmer der elektrischen Energie ist momentan ausschließlich der Aluminiumhersteller Alcoa Norway AS in Mosjøen für den Betrieb von Aluminiumhütten.