Der Morgen geht mit dem tollen Farbspiel so weiter wie der Vorabend. Die hohen Wolken ziehen über den Himmel und bilden einen tollen Kontrast zu dem blauen Himmel. Es ist warm wie im Sommer und der Wind ist angenehm.
Wir machen Halt in Perito Moreno (Namensgeber des Ortes ist der "Robin Hood" Patagoniens) und unsere Reiseleitung Monica hebt genug Geld ab, um den Eintritt in den Parque Patagonia zu bezahlen. Das Bündel Geld passt definitiv in keine Geldbörse.
Am Parkeingang registrieren wir uns und fahren mit dem Bus mitten hinein in den Park. Auf einer Anhöhe steigen wir aus und wandern in das tolle Tal des Rio Pinturas. Farbige Felswände, bunte Blumenwiesen und der blaue Himmel machen die lange Wanderung zu einem Erlebnis. Nur die von "Naturschützern" vergifteten Weiden am Fluss machen uns nachdenklich. Es sollen alle Pflanzen ausgerottet werden, die nicht ursprünglich in dieser Region beheimatet sind. Eine streitbare Aktion.
Cueva de los Manos
Am Ende des Tals geht es dann noch ein ganzes Stück bergauf zu den berühmten Höhlen mit Felsmalereien, die Menschen vor 9000 Jahren hier angebracht haben. Erstaunlich wie gut die rote und gelbe Farbe, mit der die Menschen hier vor langer Zeit ihre Hände schablonenartig besprüht haben, über Jahrtausende gehalten hat. Die Führung ist interessant, wenn mir doch nicht so kalt gewesen wäre. Die Sonnenstrahlen haben nicht ausgereicht, mich bei dem kalten Wind genug zu wärmen.
Wir werden noch oft mit dem Temperaturwechsel zu tun haben und uns immer wieder fragen, wie viele Jacken und Schals man für eine Wanderung benötigt. Auch Sonnencreme ist ein absolutes Muss, so wie später die Regenjacke 😉.
Am Abend erreichen wir den Ort Lago Posadas.
Zum Abend gab es Pizza und frisch gebrautes Bier aus einer kleinen Brauerei mit drei verschiedenen Biersorten (blonde, roja, negro)












































