Unsere Reise geht weiter südwärts. Wir wollen heute ins Bergsteiger-Paradies El Chaltén. Noch haben wir Wind und Sonne, aber der Wetterbericht verheißt nichts Gutes. Wir checken verschiedene Wetter-Apps und Vorhersagemodelle, aber alle zeigen in die gleiche Richtung: kalt, windig und nass. Wir lassen uns nicht entmutigen und genießen die lange Fahrt mit vielen Pausen.
Wenig Orte sind auf der langen Strecke zu sehen. In der größten Ortschaft Gregores machen wir Halt und genießen Lamm und Guanaco-Fleisch vom Grill. Dass nicht nur wilde Guanacos gejagt, das Leder verarbeitet und das Fleisch zubereitet wird, zeigt eine Farm von an Menschen gewöhnten Guanaco-Kindern, die unter anderem für den Zweck gehalten werden, wertvolle Wolle zu liefern. Das kostet kein Guanaco-Leben und die angenehm weiche und qualitativ hochwertige Wolle könnte zu einem echten Verkaufsschlager werden. Monica glaubt dran und auch wir könnten uns eine Vermarktung gut vorstellen.
Von unserer Ankunft in El Chaltén gibt es heute KEINE Bilder. Unser Busfahrer Gustavo fährt uns trotz Seitenwind und unberechenbaren Böen sicher über die lange Strecke. Auch für ihn war es keine gewöhnliche Patagonien-Fahrt. Mit Einfahrt in die lange Zufahrtsstraße beginnt das angesagte schlechte Wetter. Sturm und Regen peitschen gegen die Autoscheiben und wir sind am Hotel ganz schnell dabei, die Koffer und Rucksäcke ins Trockene zu bringen.
Hier in diesem Hotel werden wir 4 Tage verbringen. Na mal sehen, wie das wird ...


















