Auch das muss mal sein: Das Wetter zwingt und zu einer Pause. Eigentlich kommt das uns auch ein bisschen entgegen, denn die bereits absolvierten Wanderungen rufen nach ein bisschen Entspannung und Zeit, die vielen Eindrücke inkl. Fotos zu verarbeiten. Wir nutzen die Regenpausen des wilden Wetters, das dann aber in El Chaltén gar nicht so extrem ausgefallen ist wie manche Warnungen angekündigt hatten (Achtung: im Torres del Paine Gebiet kamen an dem Tag 5 Wanderer wegen des schlechten Wetters us Leben 🥺) und wanderten durch den Ort.
Am Nachmittag lernten wir von Monica, wie man Mate zubereitet und zelebriert. Man glaubt nicht, wie viele Fehler man beim Zubereiten und Trinken machen kann. Erst mal, es ist keine Teepflanze sondern eine besondere Art der Stechpalme, die hier zu Mate verarbeitet wird, zweitens ist die korrekte Wassertemperatur extrem wichtig (80°C) und drittens ist die Prozedur des ständigen Aufgießens und bedächtigen Trinkens mit dem "Halm" des Matebechers (der aus einem bestimmten Kürbis hergestellt wird) absolut entscheidend. Ich persönlich fand den Geschmack gar nicht so schlecht, hab mich dann aber am Abend doch für den Rotwein aus den Kaffeetassen im Hotel entschieden 😅.






