5°C in Ushuaia und der typische Westwind begrüßen uns früh am Hotel. Pünktlich werden wir per Bus zum Flughafen kutschiert. Der Abflug der Maschine von Ushuaia über Trelew nach Buenos Aires verspätet sich aber. Es wird nicht die letzte Verpätung sein ...
Der Flieger ist bis Trelew angenehm leer, aber ab dem Zwischenhalt wird es eng. Wie sollen nur die riesigen Handgepäckstücke der Zugestiegenen in die kleinen Lücken der Gepäckräume passen? Irgendwie sind hier alle überfordert. Noch beim Gepäckverstauen rollt der Flieger bereits auf die Startbahn – hier ist eben alles etwas lockerer. Der Start mit starkem Seitenwind ist etwas ruppig (wie auch die Landungen). Aber wir kommen bei 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit gut in der Hauptstadt Argentiniens an. Jetzt nur nicht zu schnell laufen, sonst laufen nicht nur meine Beine, sondern auch der Schweiß.
Wie auch zu Beginn unserer Reise steigen wir im Hotel Principado Downtown ab. Der Wasserschaden scheint inzwischen behoben zu sein, die Sitze im Frühstücksraum sehen neu aus. Wieder durch die schrecklich schwarz getünchten Flure (welcher Innenarchitekt hat das verbrochen?) begeben wir uns in unser Zimmer Raum 306. Der Ausblick ist wie beim letzen mal bescheiden, nur kommt dieses Mal noch eine laut röhrende Klimaanlage des Hotels dazu. Na, gute Nacht!
Unsere Gruppe trifft sich 19 Uhr in der Lobby und wir bereiten den Abschied unserer Argentinischen Reiseleiterin Monica vor. Überschattet wird das Ganze leider von einer soeben gemeldeten Flugverspätung von 7 Stunden. Ratlose Blicke und viele Fragezeichen kommen bei jedem aus der Gruppe auf. Ob wir alle am Wochenende nach Hause kommen werden?
Trotz der Unruhe und Ungewissheit von dem, was auf uns zu kommen wird, entscheiden wir uns, gemeinsam zum Essen zu gehen. Ein Original-Argentinisches Asado mit VIEL Fleisch zum Abschluss, das passt ja. Als Vegetarier (Stephanie ist etwas ratlos) hat man es hier wahrlich nicht leicht. Am besten kommen die weg, die ein Lomo bestellen, das in dreier- oder zweier-Variante zu günstigem Preis mit Pommes serviert wird, dazu Liter-Flaschen Cerveza und alle werden satt. Jürgen hält eine bewegende Rede und spricht uns allen aus dem Herzen. Es war eine einzigartige Reise, wunderschön und erlebnisreich. Danke, Monica und an die ganze tolle Truppe Martina, Karin, Karin, Jürgen, Philipp, Stephan, Sibylle, Matthias, Stephanie, Lars und Diana.
Jetzt muss es nur noch mit dem Heimkommen klappen ...















